Seit 1901 für höchste Backkunst und Regionalität
Unsere Geschichte und Mission
Verpflichtung zur Qualität und traditionellen Handwerk
Fokus auf den Geschmack:
In unserer Bäckerei steht der Geschmack im Mittelpunkt. Wir setzten auf ein kleines, aber hochwertiges Sortiment. Durch die Auswahl hochwertiger Rohstoffe, schonende Verarbeitung und handwerkliche Sorgfalt entstehen Brote und Backwaren mit intensiven, natürlichen Aromen, die weit über schnelle Convenience-Produkte hinausgehen.
Lange Teigruhen geben dem Aroma Zeit zur Entfaltung:
Durch langsamere, kühle Gärzeiten entwickeln sich feinere Säuren, komplexe Aromastoffe, eine bessere Krume und längere Frischhaltung. Diese Geduld im Prozess – manchmal über viele Stunden bis hin zu mehreren Tagen – ist das Geheimnis für vollaromatische Backwaren.
Kein Industielles Backmittel:
Als eine von wenigen Bäckereien mischen wir unser Backmittel für das Kleingebäck selbst. Somit wissen wir genau was drin ist und können auf zugesetzte E-Nummern verzichten. Es besteht aus:
Weizenferment: fermentiertes Weizenkeimmehl für intensiveren Geschmack, gröbere Porung der Krume und mehr Volumen
Dextrose: Dient als Nahrung für die Hefe und wird in sehr geringen Mengen eignesetzt: Ca. 0,1g pro Semmel
Weizenmalz: Aktives Weizenmalz erhöht die Enzyaktivität des Mehles damit mehr Stärke abgebaut wird und das fertige
Gebäck nicht trocken wird z.B. nach trockenen Sommern
Weizenquellmehl: Nimmt mehr Wasser auf als normales Mehl. Sorgt für länger Frischhaltung und größeres Volumen
Weizenkleber: Wird bei Kleberschwachen Mehlen zugesetzt um eine bessere Stabilität des Teiges zu bekommen und auch das Volumen zu erhöhen
Acerola-Kirschsaftpulver: Mit ca. 17% natürlichem Vitamin C ist es eine Vitamin C Bombe. Wir könnten auch klassisch Ascorbinsäure (chemische Bezeichnung für Vitamin C) verwenden, würden aber dadurch einen Zu satzstoff mit E-Nummer hinzufügen. Das Vitamin C stärkt den Weizenkleber und sorgt dafür, das er sich nicht "abfrisst"
Warum verwendet man überhaupt ein Backmittel?
Grundsätzlich gleicht man mit einem Backmittel die natürlichen Schwankungen der Natur aus. z.B. gibt man einen Kleberschwachen Mehl zusätlich Weizenkleber hinzu oder nach einem sehr trockenen Jahr hat das Mehl eine zu geringe Enzymaktivität und die kann man mit aktiven Malz erhöhen. Das ist unser Ansatz wie wir arbeiten.
Durch "technische Enzyme", Emulgatoren und vielen Zusatzstoffen können aber auch Teige maschinengängiger gemacht werden oder ein extrem großes Volumen erreicht werden. So arbeiten wir nicht. Wir verzichten bewusst auf diese Zusätze und nehmen lieber ein kleineres Volumen in Kauf.
Die Bäcker arbeiten nicht mehr selbst und verabeiten nur noch Fertigmischungen!
So hört man es immer wieder, vor allem in den sozialen Medien. Eine Aussage die durchaus einen wahren Kern besitzt. So erhielten vor allem in den 80iger Jahren die Fertigmischungen immer mehr Einzug in die Bäckereien und es wurde dann schwierig sie auch wieder los zu werden. Das Problem dabei ist sind nicht zwingend die Convenience-Produkte, sondern die fehlende Transparenz
Wir backen all unsere Brote und Kleingebäcke (Semmeln, Brezen, Körnersemmel...) mit eigenen Rezepten und ohne Vor- oder Fertigmischungen. Auch zugekaufte Teiglinge kommen uns nicht in die Tüte!
Wobei lassen wir uns noch helfen?
Wir benutzen nur in der Konditorei noch drei Vormischungen:
Das sind eine Grundmasse für Buttercreme, eine Biskuitmasse und eine hochwertige Vanillecreme.
Da wir den Fokus auf Brot und Kleigebäck glegt haben und nur wenige Konditoreiprodukte anbieten macht es wirtschaftlich einfach keinen Sinn dies Produkte selbst herzustellen
